Burn-Out-Prophylaxe mit Lichttherapie

9. Juli 2015, 08.35 Uhr

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass immer mehr Menschen über die stetig steigenden Anforderungen im Berufsleben klagen? Diese ansteigenden Belastungen können zu einem psychischen Ausbrennen führen. Burn-out lässt sich nur schwer von einer Depression unterscheiden. Neueste Studien haben ergeben, dass Licht sehr gut gegen Burn-Out wirkt. Ein Erfolg kann bereits mit einer halbstündigen Licht-Therapie-Sitzung mit 10.000 Lux - das entspricht einem bewölkten Tag draußen - erzielt werden.

 

Hintergrund: Licht steuert das Zusammenspiel der körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin. Durch Sonnenlicht steigt der Spiegel des "Glückshormons" Serotonin, das unter anderem positiv auf unsere Stimmung wirkt. Das "Schlafhormon" Melatonin wird vermehrt ausgeschüttet, wenn es dunkel wird. Darum kann Sonnenlicht – und dem Sonnenlicht ähnliches, sehr helles Kunstlicht – die Stimmung im wahrsten Wortsinne aufhellen, während Lichtmangel im Herbst und Winter auf das Gemüt schlagen kann.

 

Mein Tipp:

Statt Friseurbesuch, Kosmetikerin oder einem Essen beim Lieblings-Italiener investieren Sie mit einer Lichttherapie-Lampe doch mal in die eigene Gesundheit.

 

Herzlichst

Ihre Silke Ludwig


Was tun gegen den Winterblues?

2. November 2015, 10.20 Uhr

In der dunklen Jahreszeit kommt es oft zu leichten depressiven Verstimmungen,  auch "Winterblues" genannt.

 

Gerade durch den Lichtmangel im Winter wird dieser Zustand begünstigt. Bei Dunkelheit schüttet unser Körper vermehrt das Hormon Melatonin aus, welches unsere "innere Uhr" nachhaltig beeinflusst und schlaffördernd wirkt.

 

Deshalb ist es wichtig, 30 bis 60 Minuten täglich im Tageslicht spazieren zu gehen, möglichst ohne Sonnenbrille. Der direkte Lichteinfall über der Netzhaut des Auges signalisiert unserem Körper, dass die Melatonin-Produktion erst einmal gedrosselt werden kann.

 

Fühlen Sie sich aber länger als 2 Wochen so krank, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen, um abzuklären, ob Sie in eine  Depression gerutscht sind.

 

Wer einer Winterdepression vorbeugen möchte, sollte daher unnötigen Stress vermeiden und auf ausreichend Entspannung achten.

 

Die richtige Ernährung kann auch gegen das winterliche Stimmungstief helfen:

frisch gekochte Speisen mit viel Magnesium, welche das Nervensystem anregen, sind beispielsweise in Milch- und- und Vollkornprodukten, Bananen, Beerenobst und Geflügel enthalten. Aber auch Fisch, der viel Jod enthält, kann für ein Stimmungshoch sorgen.

 

Wichtig ist weiterhin: Ziehen Sie sich nicht zurück. Treffen Sie regelmäßig Verabredungen mit Ihren Freunden und verwöhnen Sie sich in der Zeit, die Sie allein verbringen mit einem Entspannungsbad oder einem guten Buch auf dem Sofa.

 

Herzlichst

Ihre Silke Ludwig 

 


Achtsamkeit im Alltag ist die Antwort auf Stress

4. Dezember 2015, 10.33 Uhr

 

Achtsamkeit ist ein zeitgemäßer Lebensstil, der es uns ermöglicht, Gelassenheit, Glück und Gesundheit zu erlangen, unabhängig von unseren äußeren Lebensumständen.

  

Die Wurzeln der Achtsamkeitspraxis liegen in den buddhistischen Lehren. Sie besteht aus verschiedenen Meditationen und Übungen, die systematisch in den Lebensalltag integriert werden können.

 

 Mit unseren Gedanken befinden wir uns ständig in der Vergangenheit oder Zukunft. Wir sind gedanklich überall unterwegs:  Nur nicht im Hier und Jetzt.

 

 Aus diesen verirrten Gedanken entstehen unsere Emotionen. Aus beiden resultieren unsere Handlungen, die dann nicht mehr selbstbestimmt sind. Somit werden wir zum Spielball der Geschehnisse und finden uns oft in Situationen wieder, die wir gar nicht haben wollten.

 

Neurowissenschaftlicher haben nachgewiesen, dass der meiste Stress, den wir persönlich empfinden, selbstgemacht ist. Die Bedrohungen, auf die unser Stresssystem reagiert, bestehen nicht real, sondern in unserem Bewusstsein. Sie entstehen durch die Art und Weise unseres Denkens und welche Bedeutung wir Dingen und Geschehnissen geben.

 

 Somit haben wir es also mit Stressauslösern zu tun, auf die wir selbst Einfluss nehmen können. Wie das geht? Indem wir lernen, das zu steuern, was in unserem Bewusstsein passiert.

 

Achtsamkeit hilft klarer und selbstbestimmter zu leben und sich nicht mehr wie getrieben zu fühlen. Wer achtsam lebt, kann feststellen, dass sich sein Stress reduziert.

  

Achtsamkeit hilft auch dabei, sich über die eigenen Werte und Bedürfnisse klarer zu werden und sie selbstbewusster zum Ausdruck zu bringen.

 

 Die durch die Achtsamkeitspraxis erlangte klare, gelassene Präsenz wirkt sich wohltuend auf das Umfeld aus, indem einem weniger Widerstand entgegen gesetzt wird.

 

Ich hoffe, ich habe Sie ein wenig neugierig gemacht?

 

Der Jahreswechsel gibt immer Anlass, über sein Leben  nachzudenken... und vielleicht etwas zu verändern.

 

Herzlichst

Ihre Silke Ludwig


Sonnenlicht tanken - warum es so wichtig und gesund ist

31. März 2016, 8.20 Uhr

 

Es wird Frühling - gute Laune, lachende Menschen, verliebte Pärchen - die berühmten Frühlingsgefühle sind wieder da. Der Frühling hellt die Stimmung auf.  Wir öffnen unsere Fenster und Türen, machen Hausputz... Oft reinigen wir auch unsere Seele. Wir werfen unnötigen Ballast ab und entfernen uns von Energiefressern.

 

Die Sonnenstrahlen tun unserer Seele gut! Seit längerem warnen die Medien diesbezüglich vor den Gefahren der Haut bei direkter Sonneneinstrahlung. Dabei darf nicht vergessen werden, wie entscheidend sie für das Wohlbefinden und die Psyche ist.

 

Die Sonne kurbelt den Kreislauf an. Zudem ist  vor allem der Einfluss von UV-Licht-Anteilen für die Bildung von Vitamin D bekannt, welches bei der Einspeicherung von Calcium in den Knochen beteiligt ist.  Sonnenlicht senkt den Blutdruck und regt das Immunsystem an. Die Haut braucht Sonnenlicht, um ihre Abwehrmechanismen aktivieren zu können.

 

Auch für die Psyche ist die Sonne stärkend: Ihr Licht aktiviert die körpereigenen Glückshormone und sorgt für gute Laune.

 

Deshalb: Raus in die Natur, Sonnenstrahlen sammeln, Frühlingsdüfte schnuppern, Vogelkonzerten lauschen, Freunde treffen ... etc. und das Leben geniessen.

 

Herzlichst

Ihre Silke Ludwig